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Zwischen Enttäuschung und Hoffnung - Lebenswelten junger Frauen in China

22.07.2026, 18:30 Uhr

Ort: Max-Kade-Auditorium I | Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg

Die meisten jungen Frauen (geboren nach den 1990er-Jahren) im heutigen China gehören zur Generation der „Einzelkinder“ - der Generation der „One Child Policy“. Sie sind in einem reicheren und stärkeren China geboren, und ihre Eltern haben viele Ressourcen in sie investiert. Hochgebildet, unabhängig und geliebt, werden sie jedoch nicht gleich respektiert und erhalten nicht die gleichen Chancen wie Männer. Seit den 2010er-Jahren haben einige Feministinnen begonnen, gegen patriarchale Strukturen zu rebellieren. Seitdem hat sich eine „feministische Kultur“ entwickelt und die feministische Bewegung ist heute eine der größten gesellschaftlichen Bewegungen in China.

QI Chen promoviert am Institut für Sinologie an der Universität Freiburg. Ihren Masterabschluss erwarb sie am Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Peking. Seit 2020 beschäftigt sie sich mit den Lebensrealitäten von Frauen in China und führte während der Covid-19-Pandemie ihre Feldforschung durch. Ihre Dissertation befasst sich mit dem Basisfeminismus im gegenwärtigen China.

Eintritt frei.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: info@ki-freiburg.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Veranstalter und Kooperationspartner: Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg, Institut für Sinologie der Universität Freiburg, China Forum Freiburg, Colloquium politicum und China Netzwerk Baden-Württemberg.