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Podiumsdiskussion: Professionelle „China-Versteher“ zwischen allen Stühlen? Die Sinologie im Spannungsfeld von Politik, Moral und öffentlicher Erwartungshaltung

19. Nov. 2021, 18:30 – 20:00 Uhr

Ort: Aula der Universität | Kollegiengebäude I, Raum 1115, 1.OG

Mit Marc Matten (Erlangen-Nürnberg), Maximilian Mayer (Bonn), Barbara Mittler (Heidelberg) und Marina Rudyak (Heidelberg):

Nachdem die Sinologie über viele Jahre als „kleines Fach“ weitgehend ein Nischendasein fristete, hat der wirtschaftliche und machtpolitische Aufschwung der Volksrepublik China nicht nur ein verstärktes öffentliches Interesse an chinaspezifischen Themen nach sich gezogen, sondern auch zu politischen Forderungen nach „mehr China-Kompetenz“ geführt. Was aber bedeutet dies konkret für die Sinologie, sowohl institutionell als auch inhaltlich? Welche Wissensasymmetrien zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft lassen sich feststellen und welchen Beitrag kann und soll die China-Forschung zu einem besseren Verständnis Chinas leisten?

Moderation: Lena Henningsen (Freiburg) und Daniel Leese (Freiburg)

Veranstalter: Deutsche Vereinigung für Chinastudien, Institut für Sinologie Freiburg