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Lesung der Reihe CHINA LESEN: Günter Eichs Suche nach Wirklichkeit in West und Ost

18. Jan. 2019, 18:00 Uhr

Ort: HS 3043 | Kollegiengebäude 3, Universität Freiburg

Günter Eich war nicht nur einer der prägendsten Schriftsteller der Nachkriegszeit, sondern auch ein herausragender Übersetzer chinesischer Dichtung, vor allem der Tang- und Song-Lyrik. Er war ein Autor, der sich immer wieder neu erfand, auf der Suche nach der Wirklichkeit, nach einer Verbindung mit der Natur, aber auch in kritischer Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft und wohl nicht zuletzt der eigenen Biographie. Ebenso zeichnen die Spuren verschiedener Begegnungen mit anderen Kulturen sein Werk. Die Veranstaltung lädt dazu ein, sich durch Vortrag, Lesung und Diskussion dem vielseitigen Autor unter west-östlicher Doppelperspektive anzunähern und einen Schriftsteller neu zu entdecken, dessen Werk bis heute fasziniert, provoziert und zum Nachdenken anregt.

Sara Land ist ursprünglich Germanistin und Komparatistin, die seit ihrem ersten Aufenthalt in China von der chinesischen Kultur und Literatur in den Bann gezogen wurde und inzwischen Themen des Literatur- und Kulturaustauschs erforscht.

Rebecca Metzger studierte Schulmusik, Klarinette und Mussikwissenschaft. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin, Musikwissenschaftlerin und Musikpädagogin. Seit 2017 studiert sie Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.