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Vortrag: Weltordnung ohne den Westen? Europa zwischen Russland, China und Amerika

16. Okt. 2018, 20:15 Uhr

Ort: Kollegiengebäude I der Universität, Aula |

Vortrag von Dr. Gernot Erler (2005-2009 Staatsminister im Auswärtigen Amt, 2013-2018 Russlandbeauftragter der Bundesregierung, 2015-2017 Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die OSZE)

Aus der Colloquium politicum-Reihe: Schöne neue Weltunordnung? Analysen, Herausforderungen, Prognosen

Die internationale Weltordnung, charakterisiert seit dem Ende des West-Ost-Konfliktes durch die dominierende Rolle der Vereinigten Staaten als wirtschaftlichen und politischen Hegemon und Wertevermittler, steht vor einem "Epochenbruch" (Wolfgang Ischinger). Beispiele aus dem Bereich des Welthandels, der Entwicklungshilfe und Sicherheitsarchitektur zeigen, wie rasant sich dieser Epochenbruch vollzieht: Der Aufstieg neuer Weltmächte - vor allem von China und Indien - hat in den letzten Jahren internationale Akteure hervorgebracht, die ein grundsätzlich anderes Verhältnis in Bezug auf die Rolle der WTO für den internationalen Handel haben und das seit Jahrzehnten existierende regelbasierte Welthandelssystem teils einseitig nutzen, ignorieren oder revidieren wollen.

Veranstalter: Colloquium politicum in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut e.V.