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Online-Vortrag über Tao Yuanming und den Bezug seiner Lyrik mit chinesischen Landschaftsgemälden


18:00-19:00 Uhr

Warum wurde und wird immer noch Tao Yuanming (365-427), der als der „Feld und Garten-Dichter“ Chinas gilt und das „goldenen Zeitalter“ der chinesischen Dichtung (spätere Tang- und Song-Zeit 7.-12. Jh.) maßgeblich beeinflusste, so verehrt? Aus seiner Dichtung spricht eine beispiellose Einheit von Mensch und Werk, mit anderen Worten: die Dichtung ist hier Spiegel eines großen Charakters: eines Naturmenschen. In ihm finden wir eine bemerkenswerte Einheit von taoistischer Gelassenheit und Lebenskunst mit konfuzianischer mitmenschlicher Wärme, moralischer Festigkeit und diesseitsbejahender Liebe zum Leben.

Neben Besprechungen von exemplarischen Gedichten werden im Vortrag Bilder von chinesischen Landschaftsmalern gezeigt, die Gedichte von Tao Yuanming illustrieren. Dabei wird auch kurz auf die einzigartige und faszinierende Beziehung zwischen Dichtung und Malerei in der chinesischen Ästhetik eingegangen.

Prof. Karl-Heinz Pohl ist emeritierter Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete umfassen chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.

Eintritt frei.

Zugangslink: https://zoom.us/j/98354610408

Meeting-ID:   983 5461 0408

Veranstalter: Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg und Konfuzius-Institut an der Universität Trier